
Suspicion is an evolutionary trait in my business. Develop it or become instinct.
Horton hört ein Hu ist ein hübsches Kinderbuch vom notorischen Onkel Dr. Seuss. Nun will uns Gary Braunbeck weismachen, dass auch Hellboy auf den Klassiker steht. Wer mehr darüber wissen will, muss Oddest Jobs lesen.
Die jüngste Sammlung von Geschichten über den groß-roten Höllenknaben hat wieder Christopher Golden kompiliert. Mike Mignola himself hat die den einzelnen Kapiteln vorangestellten Zeichnungen beigesteuert. Also Stoff vom feinsten – so protzt auch das Autorenverzeichnis: beteiligt sind Mark Chadbourn, Garth Nix, Joe R. Lansdale, China Mieville, Rhys Hughes, Tad Williams und und und …
Aus der Waffenkammer der phantastischen Short Story entweichen unter anderem Salamander-Leute, ein keltischer Unterwassergott und böse Inneneinrichtungen. Passt auch alles wunderbar ins Hellboy-Universum. Noch besser klappt die Fan-Attitüde, mit der die Beteiligten zu Werke gegangen sind. Nur wenige haben sich die Gelegenheit entgehen lassen, ihre Abenteuer in der ersten Person Singular aufzuschreiben.
Einmal ein melancholischer Dämon mit Steinfaust sein – wer kann da schon widerstehen. Einen besseren Hellboy jibbet net.
Titel: Hellboy – Oddest Jobs
Hrsg.: Christopher Golden
Verlag: Dark Horse Books
Jahr: 2008
Sprache: englisch
ISBN: 978-1-59307-944-4







