He knows everything there is to know about B movies, he can sing fifties rock and TV theme songs all night long (and often does), he likes to fish, and he just happens to be the most startling, original, and entertaining short story writer in science fiction today.
George R. R. Martin über Howard Waldrop
„Sue The Bastards“ lautete die Empfehlung an den Autor Howard Waldrop, als im Jahr 2000 O Brother, Where Art Thou? in die Kinos kam. Der Grund: wohlwollende Freunde sahen arg zu viele Ähnlichkeiten zwischen dem Film und der bereits 1989 erschienenen Story Waldrops A Dozen Tough Jobs …
Die nette Anekdote samt Geschichte kann jetzt in Other Worlds, Better Lives nachgelesen werden. In der Sammlung stecken sieben von Waldrops längeren Arbeiten, die alle zwischen 1989 und 2003 entstanden sind. Unter anderem mit dabei: die Geschichte, in der sich die Wege von Picasso, Proust und Alfred Jarry bei einer imaginären Filmproduktion zur Dreyfuss-Affäre kreuzen – und dabei den Regisseur mit ihren Vorstellungen von Kino beinahe in den Wahnsinn treiben … oder die Keystone-Cops als Erfüllungsgehilfen bei der Kommunistenhatz von Joe McCarthy …
… oder oder oder … Seit 1970 ist der Mann mit der Schreibmaschine unermüdlich unterwegs, faßt Idee um Idee in Worte. Kollege George R. R. Martin hat ihm mal bescheinigt, keine Geschichte zweimal geschrieben zu haben. Herausgekommen ist ein ganzes Universum einmaliger Unterhaltung.
In den exzellenten Kurzgeschichten leuchten die Sterne besonders hell. Die Anthologien Howard Who? und Things Will Never Be The Same versammeln nur einige Highlights. Hoffentlich und hoffentlich gibt es in Zukunft noch wieder mehr (oder gar alles???) zu lesen.
Titel: Better Worlds, Better Lives
Autor: Howard Waldrop
Verlag: Old Earth Books
Jahr: 2008
Sprache: englisch
ISBN: 978-1-882968-38-1